Empfangsdatenkontinuität

Datenkontinuität der RS41

Die nachstehende Tabelle und die Dokumente zur Datenkontinuität beschreiben wesentliche Änderungen in der Vaisala Radiosonde RS41-Produktfamilie und der dazugehörigen Bodenausrüstung.

In der Regel ist der Einfluss auf das Messergebnis im Vergleich zur Gesamtunsicherheit des Empfangs gering.

Auch wesentliche Änderungen, die unserer Meinung nach keinen Einfluss auf die Langzeit-Referenzdaten haben, wurden aufgelistet. Diese sind mit „Kein Einfluss auf die Datenkontinuität“ gekennzeichnet.

Um die Datenkontinuitätsdokumente nutzen zu können, müssen über das Sondierungssystem folgende Informationen bekannt sein:

  • Typen und Seriennummern der verwendeten Radiosonden innerhalb des untersuchten Zeitraums
    • HINWEIS: Die Seriennummer definiert die Hard- und Softwarekombination der Radiosonde eindeutig.
  • Softwareversionen der Bodenausrüstung, die innerhalb des untersuchten Zeitraums verwendet wird.

Die Identifikationsdaten sind den folgenden Dokumenten zu entnehmen:

Änderungen, die mit Hilfe der Radiosonden-Seriennummer identifiziert werden können

Okt. 2017 | RS41 | Verbesserung des Gehäuses der RS41 | Kein Einfluss auf die Datenkontinuität

  • Zur Verbesserung des Gehäuses wurde das Hartplastikgehäuse der RS41 auf EPS (expandiertes Polystyrol) umgestellt.
  • Die Verbesserung des Gehäuses der RS41 Radiosonde bedeutet keine Änderung hinsichtlich Handhabung und Messleistung der Radiosonde, ist aber eine bedeutende Änderung aus ökologischer Sicht.
  • Mit der verbesserten Abdeckung verringert sich der Kunststoffanteil der RS41 im Vergleich zum Hartplastikgehäuse um 47 % und das Gewicht um 27 %.
  • Die Daten der Vergleichsaufstiege sind im White Paper veröffentlicht und zeigen, dass die Änderung keinen Einfluss auf die Messleistung der RS41 hat.

Datenkontinuität der RS41 gegenüber der RS92

  • Die Auswirkungen der Umstellung von RS92 auf RS41 auf klimatologische Langzeit-Referenzdaten werden als moderat eingeschätzt.
  • Die verbesserte Genauigkeit der RS41-Daten beeinflusst die mittleren Messwerte nicht so sehr, wie sie die Konsistenz oder Reproduzierbarkeit der Daten beeinflusst.
  • Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die bedeutendsten Auswirkungen auf die Durchschnittswerte in Feuchtemessungen der tropischen Klimazonen, insbesondere in den feuchten Bedingungen der oberen Troposphäre, zu beobachten sind.
  • Die statistischen Unterschiede zwischen RS92 und RS41 werden in dem beigefügten White Paper, Vergleich der Vaisala Radiosonden RS41 und RS92, mit experimentellen Empfangsergebnissen beschrieben

Datenkontinuität der RS92

Die nachstehende Tabelle und die Dokumente zur Datenkontinuität beschreiben wesentliche Änderungen in der Produktfamilie Vaisala Radiosonde RS92 und der dazugehörigen Bodenausrüstung.

In allen Fällen ist der Einfluss auf das Messergebnis im Vergleich zur Gesamtunsicherheit des Empfangs gering. Die entsprechende Leistungsspezifikation entnehmen Sie bitte dem anhängenden Prospekt über die Vaisala Radiosonde RS92-SGP. Auch wesentliche Änderungen, die unserer Meinung nach keinen Einfluss auf die Langzeit-Referenzdaten haben, wurden aufgelistet. Diese sind mit „Kein Einfluss auf die Datenkontinuität“ gekennzeichnet.

Um die Datenkontinuitätsdokumente nutzen zu können, müssen über das Sondierungssystem folgende Informationen bekannt sein:

  • Typen und Seriennummern der verwendeten Radiosonden innerhalb des untersuchten Zeitraums
  • Softwareversionen der Bodenausrüstung, die innerhalb des untersuchten Zeitraums verwendet wird

Identifikationsdaten sind den folgenden Dokumenten zu entnehmen.

Änderungen, die mit Hilfe der Radiosonden-Seriennummer identifiziert werden können

April 2004 | RS92 | Korrektur der Temperaturabhängigkeit bei fein abgestimmten Feuchtesensoren | U

  • Verbesserte Temperaturabhängigkeitskorrektur für Feuchtemessung
  • In Produktion seit 6. April 2004
  • So können alte Daten korrigiert werden, um neuen Daten zu entsprechen:
    corrected humidity reading formula
    corrected humidity reading formula
    wobei:
    Um = gemessene Feuchte
    US = Sättigungsfeuchte
    dUS = Feuchtekorrektur bei Sättigung
    dU0 = Feuchtekorrektur bei 0 % RF
T US dUS dU0 T US dU0 dUs
% rF % rF % rF % rF % rF % rF
40 100,0 -1,1 -0,1 -30 74,6 0,0 -1,9
30 100,0 0,2 -0,1 -35 71,0 0,0 -2,4
25 100,0 0,5 0,0 -40 67,6 -0,1 -3,0
20 100,0 0,8 0,0 -45 64,3 -0,2 -3,7
15 100,0 0,8 0,0 -50 61,1 -0,2 -4,4
10 100,0 0,8 0,0 -55 58,2 -0,3 -5,1
5 100,0 0,7 0,1 -60 55,4 -0,5 -6,0
0 100,0 0,5 0,1 -65 52,9 -0,6 -7,0
-5 95,2 0,2 0,1 -70 50,4 -0,8 -8,2
-10 90,8 -0,2 0,1 -75 48,2 -0,9 -9,4
-15 86,5 -0,6 0,1 -80 46,1 -1,1 -10,6
-20 82,3 -1,0 0,1 -85 44,2 -1,3 -11,8
-25 78,4 -1,4 0,0 -90 42,4 -1,4 -12,8

März 2005 | RS92-SGP | Pulsheizung von Feuchtesensoren bis -60 °C fortgesetzt | U

  • Ein Sensor, auf dem sich Eis gebildet hat, kann die Details des Feuchteprofils in der unteren Atmosphäre nicht genau messen. In der oberen Atmosphäre wird eine zu hohe Feuchte angezeigt.
  • Die Vaisala Radiosonde RS92 verfügt über zwei Dünnfilm-Feuchtesensoren. Während der eine Sensor die Feuchte misst, wird der andere Sensor beheizt. Die Heizfunktionalität reduziert Vereisungs- und Kondensationsauswirkungen auf den Sensor. Das Ergebnis sind zuverlässige Feuchtemessungen auch beim Austritt aus einer Wolke
  • Als die Vaisala Radiosonde RS92-SGP auf den Markt kam, wurde die wechselseitige Heizung abgeschaltet, sobald die Radiosonde eine Temperatur von -40 °C erreichte. Seit März 2005 wird die Heizfunktionalität bis zu einer Temperatur von -60 °C fortgesetzt. Diese Funktionalität wurde auch beim WMO-Radiosondenvergleich auf Mauritius im Jahr 2005 genutzt. Die Änderung führt zu zuverlässigeren Feuchtemessungen in Sondierungen mit hoher Feuchte zwischen -40 °C und -60 °C

Sept. 2006 | RS92-SGP | Verbesserte Beschichtung von Feuchtesensorkontakten | U

Verbesserte Befestigung vermindert die Erwärmung durch Sonneneinstrahlung.

  • Die relative Feuchte ist ein Zusammenwirken von Feuchte und Temperatur
  • Bei Tagessondierungen sind die Feuchtesensoren und ihre Kontakte wärmer als die gemessene Umgebungsluft. Dies führt zu niedrigen Werten der relativen Feuchte.
  • Der Effekt macht sich in der oberen Troposphäre und der unteren Stratosphäre bemerkbar, besonders bei hoher Feuchte. Dort messen die Radiosonden mit der verbesserten Beschichtung bis zu 5 bis 6 % rF höhere Feuchtewerte als die mit der alten Beschichtung.
  • Die neue Beschichtung wurde 2005 in den WMO Intercomparison of High Quality Radiosonde Systems auf Mauritius eingesetzt.
Coating of humidity sensor contacts

Sept. 2007 | RS92 | Verstärkter Temperatursensor | T

  • Quarzfaser ist fest in die Sensorstruktur integriert
  • Dadurch wird die mechanische Festigkeit um den Faktor 5 verbessert.
  • Das Fehlen des Armrahmens verbessert die Belüftung des Sensors und kompensiert die erhöhte thermische Masse und die Sensoroberfläche.
  • Die Entfernung des Armrahmens reduziert Temperaturschwankungen, die bisher bei Doppelsondierungen aufgetreten sind.
  • Mehr Details zum Phänomen: Temperaturfilterung über 10 hPa bei Heavy Rigging
  • Bei seit 2007 ausgelieferten verstärkten Sensoren kann der Sensortyp mit Hilfe der Radiosonden-Seriennummer identifiziert werden
Reinforcement to temperature sensor

Aufbau des Temperatursensors

Temperature sensor construction

Zeitkonstanten alter und verstärkter Sensoren

Reinforced sensors table

Juni 2008 | RS92 | Änderung der Sensorarmbeschichtung | U,T | Kein Einfluss auf die Datenkontinuität

  • Die Rückseite des Sensorarms hat sich wie die Vorderseite in ein glänzendes Silber verwandelt
  • Die Änderung verbessert die Herstellbarkeit: Der Arm ist in den Fertigungsprozessen einfacher zu handhaben, was zu einem besseren Ertrag und einer gleichmäßigeren Qualität führt
  • Keine Auswirkung auf die Temperaturmessung, da sich die Umgebung des Temperatursensors nicht verändert hat
  • Der Einfluss auf die Feuchte ist positiv − wenn überhaupt. Bei Testflügen lag der Unterschied innerhalb der Reproduzierbarkeitsgrenzen
  • Die Modifikation wurde Mitte 2008 in die Produktion übernommen. Bei Bedarf kann das Beschichtungsverfahren mit Hilfe der Radiosonden-Seriennummer identifiziert werden
Sensor boom coating

Nov. 2010 | RS92 | Änderung der Sensorarmkontakte | U,T | Kein Einfluss auf die Datenkontinuität

  • Die Kontakte des Sensorarms sind mit Gold statt mit Kupfer beschichtet. Damit werden die Kontakte robuster, z. B. gegen Alterung.
  • Die Änderung verbessert auch die Herstellbarkeit: Der Arm ist in den Fertigungsprozessen einfacher zu handhaben, was zu einem besseren Ertrag und einer gleichmäßigeren Qualität führt
  • Die Änderung hat keine Auswirkung auf die Temperatur- oder Feuchtemessung, da sich die Umgebung des Temperatursensors nicht verändert hat
  • Die Modifikation wurde seit Herbst 2010 schrittweise in die Produktion übernommen. Bei Bedarf kann das Beschichtungsverfahren mit Hilfe der Radiosonden-Seriennummer identifiziert werden

Änderung der Sensorarmkontakte Vorderseite

sensor boom contacts modification front

Änderung der Sensorarmkontakte Rückseite

sensor boom contacts modification back

Änderungen, die mit Hilfe der Empfangssoftware-Version DigiCORA® und/oder einer Benutzereinstellung identifiziert werden können

Nov. 2005 | Überarbeitete Sonnenstrahlungs-Korrekturtabelle für Temperatursensor | T

Strahlungs-Korrekturtabelle RSN2005

  • Fein abgestimmte Strahlungskorrekturtabelle für die Vaisala Radiosonde RS92
  • Die neue Strahlungskorrektur wurde im Februar 2005 beim WMO Mauritius Radiosonde Intercomparison verifiziert

Solarstrahlungs-Korrekturtabelle RSN2005

Solar radiation correction table RSN2005​

HINWEISE:

  • Die Korrekturen in der Tabelle RSN2005 in Abhängigkeit von Druck und Sonnenhöhenwinkel sind in der obigen Tabelle dargestellt
  • Die Korrekturen werden von der gemessenen Temperatur subtrahiert

Unterschied zwischen den Tabellen RSN2005 und RSN96

Difference between RSN2005 and RSN96 tables

HINWEISE:

  • Der Unterschied zwischen der RSN2005-Tabelle und der ursprünglichen RSN96-Tabelle in Abhängigkeit von Druck und Sonnenhöhenwinkel ist in der obigen Tabelle dargestellt
  • Meistens hat die Korrektur zugenommen, und so hat die Änderung zur Folge, dass die gemeldeten Temperaturen und damit auch die berechneten Höhen abgesenkt werden
  • Unterhalb von 100 hPa beträgt die Änderung weniger als 0,05 °C und oberhalb von 30 hPa etwa 0,2 °C

Nov. 2010 | Erweiterung der gemeldeten TEMP-Feuchtemessungen auf -100 °C | U | Kein Einfluss auf die Datenkontinuität

  • Bei vielen meteorologischen Diensten ist es üblich, Feuchtedaten aus TEMP-Meldungen bei niedrigen Temperaturen auszuschließen. Die am häufigsten verwendete Grenze für die Kältetemperatur liegt bei -40 °C und wurde unabhängig vom Sensordesign angewandt
  • Im Laufe der Jahre hat Vaisala seinen Feuchtesensor auf Polymerbasis kontinuierlich verbessert. Die Leistung wurde bereits mit den Vaisala Radiosondentypen RS80 deutlich verbessert. Die Produktfamilie der Vaisala Radiosonde RS92 lieferte jedoch endlich eine Sensorqualität, die es Vaisala erlaubte, eine Aufhebung der Temperaturgrenze durchaus zu empfehlen
  • Vaisala empfahl Nutzern von RS92 Radiosonden, die Temperaturgrenze auf -100 °C zu ändern und Nutzern von RS80, die Grenze auf -70 °C zu ändern

Aug. 2008 | Modifizierter Filteralgorithmus zur Berücksichtigung der Anforderungen für Temperaturmessungen oberhalb von 10 hPa bei Ozonsondierungen und Sondierungen in großer Testaufhängung (heavy rigging) | T

  • Die Bewegung einer Radiosonde an einer Testaufhängung, wie sie in verschiedenen Messkampagnen verwendet wird, ist nicht die gleiche wie die einer einzelnen Radiosonde im Flug (direkt an einem Ballon befestigt)
  • Die langsamere Bewegung kann zu einer Schwankung des Temperaturmesswertes führen, das heißt, der Temperatursensor wird kurzzeitig wärmer als die Umgebungsluft. Dies ist nur in sehr hohen Luftschichten zu beobachten
  • Das gleiche Phänomen tritt auch bei Ozonsondierungen auf, da die Ozonsonde selbst wesentlich schwerer ist als die normale RS92 Radiosonde
  • Die Software zur Filterung der Rohdaten in die gemeldeten Werte wurde geändert, um den Anforderungen für langsame Bewegungen bei Ozonsondierungen und Testhängungen Rechnung zu tragen
  • Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschlussbericht des WMO Intercomparison of High Quality Radiosonde Systems auf Mauritius aus dem Jahr 2005

Dez. 2010 | Verbesserter Algorithmus zur Feuchtemessung | U

  • Der Algorithmus zur Feuchtemessung wurde verbessert, um die Ansprechzeit der Sensoren und die Erwärmung des Sensors durch Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen, wobei letztere früher als trockene, voreingenommene Feuchtewerte in großen Höhen angezeigt wurden.
  • Die größte Auswirkung der Algorithmen gibt es bei Tagessondierungen in Höhenlagen von etwa zehn bis fünfzehn Kilometern, je nach Feuchteprofil und Tropopausenhöhe.
  • Der neue Algorithmus wurde im Juli 2010 im WMO Radiosonde Intercomparison, Yangjiang, China verwendet.
  • Hinweis! Die Anwendung des Algorithmus wird in der Tabelle „Vaisala Radiosonde RS92, Technische Änderungen“ dargestellt.
  • Eine Anleitung zur Simulation der alten Datenbankdateien mit der DigiCORA®-Software-Version 3.64 finden Sie im folgenden Dokument: Improved calculations MW31 3.64

Auswirkung auf die integrierte Wasserdampfsäule, beispielsweise unter tropischen Bedingungen

  • 17 Tagessondierungen und 18 Nachtsondierungen inklusive
  • Tagessondierungen liegen durchschnittlich bei neuen Algorithmen bei 59,3 kg/m2 und bei alten Algorithmen bei 57,4 kg/m2
  • Nachtsondierungen liegen durchschnittlich mit neuen Algorithmen bei 60,4 kg/m2 und mit alten Algorithmen bei 60,4 kg/m2

Sondierungsbeispiel, tropische Bedingungen

Sounding example for solar radiation algorithm

Sondierungsbeispiel für den Algorithmus der Sonneneinstrahlung
Blau = relative Feuchte mit Solarstrahlungsalgorithmus und Ansprechzeitalgorithmus
Grau = relative Feuchte ohne neue Algorithmen
Tagessondierung (tropische Bedingungen)

Sondierungsbeispiel, hohe Breitengrade

Sounding example for solar radiation algorithm

Sondierungsbeispiel für den Algorithmus der Sonneneinstrahlung
Blau = relative Feuchte mit Solarstrahlungsalgorithmus und Ansprechzeitalgorithmus
Grau = relative Feuchte ohne neue Algorithmen
Tagessondierung (hohe Breitengrade)

Beispiel für die Sondierungsreihenstatistik, tropische Bedingungen

Sounding series statistics example, tropical conditions

Vergleichsergebnis zwischen neuer und alter Berechnung. Statistik der Tagesflüge unter tropischen Bedingungen, 20 Flüge
Blau = relative Feuchte mit Sonneneinstrahlung und Ansprechzeitalgorithmen
0 % rF Referenzlinie = relative Feuchte ohne neue Algorithmen

Beispiel für die Statistik der Sondierungsserien, hohe Breitengrade

Sounding series statistics example, high latitude conditions

Vergleichsergebnis zwischen neuer und alter Berechnung. Statistik der Tagesflüge in hohen Breitengraden, 50 Flüge
Blau = relative Feuchte mit Sonneneinstrahlung und Ansprechzeitalgorithmen
0 % rF Referenzlinie = relative Feuchte ohne neue Algorithmen

  • Die Flugreproduzierbarkeitsprüfung bestätigt die Übereinstimmung zwischen ähnlichen Typen von Radiosonden bei der Messung der gleichen atmosphärischen Bedingungen. Basierend auf den Testergebnissen erhalten die neuen SW-basierten Korrekturen − wenn sie wirksam sind − auch das hohe Niveau der Reproduzierbarkeitseigenschaften des Feuchtesensors der Vaisala RS92 Radiosonde.

Reproduzierbarkeit der Sondierung

Twin sounding differences with standard deviations using new algorithms, high latitude conditions.

 

Twin sounding differences with standard deviations using new algorithms, high latitude conditions.

Differenzen im Doppelsondierung mit Standardabweichungen unter Verwendung neuer Algorithmen, hohe Breitengrade.
Lings = tagsüber, 25 Flüge
Rechts = nachts, 5 Flüge

Dez. 2010 | Revidierte Solarstrahlungs-Korrekturtabelle RSN2010 | T

  • In der Solarstrahlungs-Korrekturtabelle der Vaisala Radiosonde RS92 wurden kleinere Änderungen vorgenommen. Zusätzlich berücksichtigt der Algorithmus zur Korrektur der Sonneneinstrahlung nun auch die Radiosondenbelüftung während des Fluges.
  • Die neue Korrekturtabelle wurde im Juli 2010 im WMO Radiosonde Intercomparison, Yangjiang, China verwendet.
  • Hinweis! Die Anwendung des Algorithmus wird in der Tabelle „Vaisala Radiosonde RS92, Technische Änderungen“ dargestellt.
  • Eine Anleitung zur Simulation der alten Datenbankdateien mit der DigiCORA®-Software-Version 3.64 finden Sie im folgenden Dokument: Verbesserte Berechnungen MW31 3.64

Überarbeitete Sonnenstrahlungs-Korrekturtabelle für Temperatursensor RSN2010

Temperature sensor solar radiation correction table RSN2010


HINWEISE:

  • RS92-Sonneneinstrahlungs-Korrekturtabelle RSN2010 für Empfangssoftware DigiCORA®, Version 3.64
  • Die Korrekturwerte in der Tabelle sind abhängig von Druck und Sonnenhöhenwinkel. Die tatsächliche Korrektur berücksichtigt die Radiosondenbelüftung im Flug. Die dargestellten Tabellenwerte werden für eine typische Belüftung von 5 m/s berechnet.
  • Die Korrekturen werden von der gemessenen Temperatur subtrahiert.

Die Korrekturen werden von der gemessenen Temperatur subtrahiert. RSN2010 - RSN2005

Temperature sensor solar radiation difference table RSN2010 - RSN2005

Beispiel für die Statistik der Sondierungsserien: tagsüber, tropisch

Sounding series statistics example: day time, tropical

Tageszeitdifferenzen mit Standardabweichungen zwischen neuer und alter Berechnung (RSN2005). Statistik der Tagesflüge unter tropischen Bedingungen, 20 Flüge.

Blau = neue Berechnung
Referenzlinie = alte Berechnung
Mittlere Steiggeschwindigkeit 5,3 m/s, std 0,4 m/s. Einzelsondierungen, Schnurlänge 30 Meter.

Statistikbeispiel für Sondierungsserien, nachts, hohe Breitengrade

Sounding series statistics example, night time, high latitude

Nachtzeitdifferenzen mit Standardabweichungen zwischen neuer und alter Berechnung (RSN2005). Statistik der Tagesflüge in hohen Breitengraden, 30 Flüge

Blau = neue Berechnung
Referenzlinie = alte Berechnung
Mittlere Steiggeschwindigkeit 5,2 m/s, std 0,2 m/s. Einzelsondierungen, Schnurlänge 30 Meter.

Die Flugreproduzierbarkeitsprüfung bestätigt die Übereinstimmung zwischen ähnlichen Radiosondentypen bei der Messung der gleichen atmosphärischen Bedingungen. Die Prüfung beweist, dass die Reproduzierbarkeit auf einem guten Niveau bleibt.

Reproduzierbarkeit der Sondierung

Reproducibility in sounding

Differenzen in Doppelsondierung mit Standardabweichungen unter Verwendung neuer Berechnungen, hohe Breitengrade,25 Flüge.
Mittlere Steigrate der Sondierung beträgt 5,3 m/s, Standardabweichung zwischen Sondierungen beträgt 0,3 m/s. Die Länge der Ballonschnur beträgt 50 Meter.