Glasfaserproduktionsverfahren

Konzentrationsmessung der Bindemittellösung in der Glasfaserproduktion

Glasfaser oder Glasfaserwolle wird durch Spinnen oder Blasen von geschmolzenem Glas (Silika) aus extrem feinen kurzen Glasfasern hergestellt.

Dabei wird Klebebindung zum Zusammenhalten der Fasern und als Färbemittel für das Produkt verwendet.

Die Isolierwolle wird im Glasofen hergestellt, indem ein Strom aus geschmolzenem Glas senkrecht nach unten durch einen Kreisring geleitet wird. Die Stränge werden erzeugt, indem Luft durch Düsen geblasen wird, um das geschmolzene Glas zu feinen  Strängen zu zerstäuben.

Die gebundene Wolle wird gesammelt und verpackt, um als Isolierung eingesetzt zu werden. Die Restbindemittel-Abfalllösung wird zum Absetzen und Entfernen von Partikeln weitergeleitet.

Vor der Entfernung der restlichen Bindemittellösung wird auf gelöste Feststoffe gemessen, um die Menge des in der Lösung enthaltenen Harzes, Ammoniumsulfats, Phenols und anderer Komponenten zu bestimmen.

Die verbrauchte Bindemittellösung darf nicht in die örtliche Kanalisation gelangen, da sie schwer zu neutralisierende Farbstoffe enthält. Sie wird daher aus der Produktion zum Recycling gesammelt.

Das Vaisala K-PATENTS® Inline-Refraktometer dient zur Bestimmung der Menge an gelösten Feststoffen in der verbrauchten Bindemittellösung, um die Zugabe von frischem Bindemittel zu  steuern.

Im Anwendungshinweis erfahren Sie mehr über das Verfahren.

Laden Sie den Anwendungshinweis als PDF herunter, indem Sie das Formular ausfüllen.

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