Aseptische Isolatoren sind unerlässlich für die pharmazeutische Herstellung, Sterilitätstests, Zelltherapie und Gewebebanken. Um die Sterilität aufrechtzuerhalten, müssen Isolatoren regelmäßig biologisch dekontaminiert werden – meist mithilfe von verdampftem Wasserstoffperoxid (vH₂O₂) aufgrund seines breiten Wirkungsspektrums und seiner rückstandsfreien Eigenschaften.
Das Erreichen gleichbleibender, validierter vH₂O₂-Zyklen hängt von der präzisen Steuerung der Umgebungsbedingungen ab, insbesondere der Feuchte und der relativen Sättigung (% rS). Die übliche relative Feuchte (rF) allein reicht nicht aus, wenn Wasserstoffperoxiddampf vorhanden ist.
Warum relative Sättigung entscheidend ist
Relative Sättigung (% rS) umfasst sowohl Wasserdampf als auch vH₂O₂-Dampf und liefert eine zuverlässige Anzeige der Nähe zum Kondensationspunkt. Die Wirksamkeit von vH₂O₂ ist in der Nähe des Kondensationspunkts – typischerweise bei 80 % rS oder höher – am höchsten, aber übermäßige Kondensation kann die Umgebung und die Ausrüstung des Isolators beeinträchtigen. Die Überwachung der % rS ermöglicht es den Betreibern, die mikrobizide Leistung zu maximieren und gleichzeitig unerwünschte Kondensation zu vermeiden.
Präzises Überwachen von vH₂O₂
Die Vaisala HPP272 Sonde bietet einen integrierten Messansatz, der reproduzierbare Zyklen, robuste Validierung und Konformität in regulierten Umgebungen unterstützt.
Themen
- Warum % rS der wichtigste Steuerparameter für vH₂O₂-Biodekontamination ist
- Wie Feuchte, Temperatur und vH₂O₂ in Isolatorzyklen interagieren
- Bewährte Verfahren für Überwachung, Validierung und Dokumentation
Laden Sie den Anwendungshinweis herunter, um zu erfahren, wie eine genaue Messung der % rS die vH₂O₂-Biodekontaminationsleistung in aseptischen Isolatoren verbessert.
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