Numerische Wettervorhersage

Numerische Wetterprognosen (NWP) haben sich zu einer wesentlichen Quelle für die Wettervorhersage, Entscheidungsunterstützungssysteme und viele andere Anwendungen entwickelt, die von meteorologischen Informationen abhängig sind.

Kurz gesagt: das NWP-Modell besteht aus komplexen Computerprogrammen, die mithilfe mathematischer und physikalischer Berechnungsmodelle die Atmosphäre und deren zeitliche Veränderungen beschreiben, um Wettervorhersagen zu erstellen.

Für eine NWP wird zuerst einmal eine Analyse benötigt, die durch die Einbindung verschiedener meteorologischer Beobachtungen in das Modell erstellt wird. Die Qualität der Analyse (und somit der Vorhersage) hängt nicht nur von den verwendeten Methoden ab, sondern auch von der Qualität der Beobachtungen. Beobachtungen an Land, auf See und in der oberen Atmosphäre sind gleichermaßen relevant.

Je nach Anwendung und Bedarf werden mehrere NWP-Modelltypen gemeinsam genutzt. Die Bandbreite reicht dabei von globalen Modellen, die Vorhersagen für mehr als 15 Tage mit einer Auflösung von 15 bis 100 km erzeugen, bis hin zu regionalen und mesoskaligen Modellen, die kurzfristigere Vorhersagen mit einer wesentlich höheren räumlichen Auflösung und mit häufigeren Output erzeugen.

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