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Vaisala CARBOCAP®-Sensor zur Messung von Kohlendioxid

Vaisala CARBOCAP-Sensortechnologie
Finland
Published: Dec 14, 2017
Industrielle Messungen
Innovationen und Inspirationen

Die CARBOCAP®-Entwicklung begann im Jahr 1992, als mikromechanische Sensoren bei Vaisala intensiv erforscht wurden. Die bahnbrechende Idee, das Fabry-Pérot-Interferometer (FPI) in Miniaturformat zu entwickeln, führte zu einer gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit dem Technischen Forschungszentrum Finnland VTT.

Später wurde eine Patentanmeldung für ein einkanaliges Verfahren zur Messung der Gaskonzentration unter Verwendung des FPI eingereicht. Die treibende Kraft hinter der Innovation des CARBOCAP®-Sensors war das Engagement von Vaisala, überlegene Technologien für Umgebungsmessungen zu entwickeln. Die Pionierarbeit von Vaisala auf dem Gebiet der NDIR-Technologie auf Siliziumbasis und der elektrisch abstimmbaren Filter brachte den kompakten, einfachen und leistungsstarken CARBOCAP®-Sensor hervor. Bis heute ist die Langzeitstabilität und Zuverlässigkeit der vom FPI bereitgestellten Messung unübertroffen.

Die ersten kommerziellen CARBOCAP®-Produkte zur Messung von CO2 in ppm in Lüftungsanwendungen wurden 1997 auf den Markt gebracht. Messgeräte für CO2-Messungen im Prozentbereich folgten kurze Zeit  später. Die CARBOCAP®-Technologie hat sich in einer Vielzahl von Anwendungen bewährt, einschließlich ökologischer Messungen, bei denen sie in rauen Umgebungen wie Boden und Schnee zuverlässig zum Einsatz kommt. Sie unterstützt  Wissenschaftler*innen dabei, die Prozesse der Natur zu verstehen. Erfahren Sie, wie die Technologie eingesetzt wird!  Oder sehen Sie sich ein Video über die CARBOCAP®-Technologie an.

Einzigartige Vorteile des CARBOCAP
Überlegene Stabilität durch integrierte Referenzmessung
Minimale Wartungs- und Kalibrieranforderungen
Unempfindlich gegenüber Staub, Wasserdampf und den meisten Chemikalien
Unempfindlich gegenüber verändertem Luftstrom

 

 

 

 

 

 

Gewächshaus

 

Wie funktioniert die Vaisala CARBOCAP Technologie? Kohlendioxid hat ein charakteristisches Absorptionsband im Infrarotbereich (IR-Bereich) bei einer Wellenlänge von 4,26 μm. Wenn IR-Strahlung ein CO2-haltiges Gas durchstrahlt, wird ein Teil der Strahlung absorbiert. Daher ist der Anteil der Strahlung, der das Gas durchdringt, von der Menge des vorhandenen CO2 abhängig. Dies kann mit einem IR-Sensor erfasst werden.